Turnfest 2018 in Langnau

Geschrieben von Arun Rasaiah. Veröffentlicht in TV Lotzwil

Der Turnverein Lotzwil nahm dieses Jahr am Verbandsturnfest in Langnau teil. Motiviert von den Erfolgen der Fussball-Nati kämpften wir um den Sieg.
Es war zwar kein Fussball involviert, aber dafür ging es am Freitag gleich los mit Volleyball, Unihockey und Korbball in der Game-Night.
Mit viel Elan erkämpfte sich die Gruppe der Lotzwiler den sehr guten 3. Platz von 24 Teams.

Überraschung auf dem 1. Liga Podest!

Geschrieben von Mirco Hasler. Veröffentlicht in TV Lotzwil

Nachdem unsere Korballherren vor zwei Jahren von der 3. Liga in die 2. Liga aufgestiegen sind, gelang uns im letzten Jahr (Saison 2016/2017) der direkte Durchmarsch in die 1. Liga.

Was niemand zwingend für möglich gehalten hätte, erreichte das Team nun diese Spielzeit in der 1. Liga. Als Aufsteiger konnten wir nach der Schlussrunde vom 3. Februar 2018 in Aarwangen über die Bronzemedaille jubeln! 

Vor der Schlussrunde wiesen wir einen Punkt Rückstand auf das 3. Platzierte Bätterkinden auf. Beide Mannschaften hatten noch zwei Spiele zu absolvieren. Das erste Spiel gegen Fraubrunnen konnten wir mit 9:2 erfolgreich gestalten. Auch Bätterkinden gab sich jedoch gegen Madiswil 2 keine Blösse. Somit kam es zum Finalspiel um Bronze zwischen Bätterkinden 1 und unseren Herren. Zu Beginn konnten wir das Spielgeschehen diktieren, spielten souverän und lagen zur Halbzeit mit 5:2 in Führung. Drei Körbe Vorsprung zur Pause, da war doch mal was…. Wir wurden irgendwie nervös, Bätterkinden aufsässiger und so geschah es, dass unsere Gegner bald den Ausgleich erzielten. Ein Remis bringte uns leider nicht weiter, für uns zählte nur der Sieg. Nach einem weiteren misslungenen Angriff unsererseits konnte Bätterkinden kurz vor Schluss mit einem Korb in Führung gehen. Dank einer Verwarnung gegen Bätterkinden rund 30 Sekunden vor Schluss wurde eine Minute nachgespielt. Eine Minute für zwei Körbe, schwierig, insbesondere gegen ein Team, welches den Ball in seinen Reihen halten und lange Angriffe spielen kann. Wir waren ja aber zum Glück noch im Angriff. Nach einer kurzen Ballstafette kam der Ball zu Marco Catale, welcher sofort zum Wurf ansetzte und diesen eiskalt verwertete. Bätterkinden versuchte in ihrem letzten Angriff die Zeit runterzuspielen. Wir waren aufsässig, versuchten ohne Foul einen Fehler zu provozieren. Dies gelang rund 15 Sekunden vor dem Ende. Sandro Mühlematter konnte einen Querpass erlaufen und setzte zum Konter an. Im letzten Moment legte er den Ball gekonnt auf Patrick Hirschi ab, welcher den Ball ebenfalls eiskalte hineinlegte. Wow, das war der Treffer zum Sieg. Buchstäblich in letzter Sekunde haben wir uns die Bronzemedaille gesichert.

Herzliche Gratulation dem ganzen Team, es war wirklich eine tolle und spassige Saison mit Euch!! J

 Zu den Resultaten und der Schlusstabelle:

http://www.tboe.ch/files/tboe_data/3-anlaesse-kurse/spiele/Korball%202017%20-%202018/Herren%201.%20Liga.pdf

Mirco Hasler

Verantwortlicher Korbball Herren

Turnerreise 2017: Monte Tamaro – Monte Lema

Geschrieben von Lisa Berek. Veröffentlicht in TV Lotzwil

Als „Alien“ durfte ich dieses Wochenende mit dem TV Lotzwil ins Tessin auf Turnerreise mit. Hier ein
exklusiver Einblick einer Aussenstehenden in den Mikro-Kosmos Turnverein.

Wie es so schön heisst fängt der frühe Vogel den Wurm, weshalb für den Grossteil der Gruppe
bereits um 7 Uhr Besammlung am Bahnhof Langenthal war.
An diesem Samstag wurde jedoch kein Wurm gefangen, dafür aber ein alkoholisierter Fahrgast der SBB, was die Pläne unseres
Organisationstalents Pfuffi im wahrsten Sinne des Wortes aus der Bahn warf.

App uf Böckte: Regionalturnfest Böckten BL, 23.-25. Juni 2017

Geschrieben von Mario Fuchs. Veröffentlicht in TV Lotzwil

Eine Woche ist schon wieder vergangen seit unserem wichtigsten Vergnügen des Vereinsjahrs. Dieses Jahr wählten wir für das Turnfest das Baselland aus. Genauer: Böckten. Auf der offiziellen Website der Gemeinde steht: «‹Böckte›, ‹Beckte›, Bezirk Sissach, 385 M.ü.M., 700 Einwohner (Stand: Juli 2001).»
 
Unser Ziel war das Regionalturnfest Böckten, organisiert vom BTV Sissach. Motto: «App uf Böckte!» Ja genau: Nebst dem Festführer in Papierform gab es auch eine App. Turnfest 2.0, wenn man so will. Die Anreise war eine mit viel Aufenthalt. Denn: 1916 wurde die SBB Strecke Basel-Olten durch den Hauensteintunnel eröffnet. Und gleichzeitig die Sissach-Gelterkinden-Bahn eingestellt. Seither hat Böckten keinen Bahnhof mehr (Gemeinde-Website: «doch der Bahnlärm ist geblieben»). So stiegen wir in Langenthal, Olten und Sissach um. 
 
Neben dem Bahnhof Sissach lockte die Wystube Tschudy mit ihrer Aufschrift und Gartenbeiz. Doch unser Oberturner versteht unter Aufwärmen etwas anderes – der Féchy musste (zurecht) warten bis nach dem Wettkampf. Diesen begannen wir am Samstagnachmittag mit dem Fachtest Volleyball in der Turnhalle, die an diesem heissen Junitag eher eine Sauna war. Dabei fanden wir heraus, dass uns dieses Klima sehr behagt: wir erreichten mit der Gesamtnote von 9,54 gleich einen neuen Vereinsrekord.
 
Das beflügelte die Weitsprung-Delegation: Sie ersprang ebenfalls eine neue Vereinsbestleistung von 8,34. Weniger gut lief es in den anderen Disziplinen des Vereinswettkpampfs. Im Fachtest Allround und in der Pendelstaffette gab es Tiefstwerte (die wir hier ja nicht nennen müssen). Dennoch machte es so richtig Freude, in Böckten zu turnen: Fachtest und Wurf absolvierten wir auf Wiesen inmitten der schönen Hügellandschaft des Ergolztals, zwischen Obstbäumen, weidenden Kühen und zirpenden Grillen. (Aus Rücksicht auf die Gemeinde erwähnen wir die alle paar Minuten Richtung Rheinfhäfen donnernden Güterzüge nicht).
 
Die Gesamtnote war am Schluss für das gute Gefühl aller gar nicht so entscheidend. Wichtiger war: viele turnten über ihren persönlichen Erwartungen, und der TV Lotzwil blieb ohne Verletzung. So ging es nach der Dusche und dem Bezug der Zivilschutzunterkunft direkt ins Festzelt zum Znacht an die Tische (Riz Casimir) und von dort bald auf die Bänke (Feldschlösschen, Ramseier und Féchy). 
 
Während die einen sich später Richtung Kajütenbett verabschiedeten, wollten andere unbedingt als Erste das Zmorgebuffet um 7 Uhreröffnen. Anders lässt sich ja kaum erklären, warum sie so lange freiwillig auf den (tanzenden) Beinen blieben.
 
Am Sonntagnachmittag fuhren wir - unter Berücksichtigung der Umsteige- und Wartezeiten - auch wieder beizeiten nach Hause. Im «Bahnöfli» durften wir das obligate Schlussessen geniessen. Und danach die erfolgreichen Jodler, die soeben vom Eidgenössischen in Brig zurückgekehrt waren, mit geschwungener Vereinsfahne und klatschenden Händen empfangen. Und danach hiess es: App ins Bett.